Die Blende
Das solltest Du Dir merken:
Je größer die Zahl der Blende (z.B. f/11), desto kleiner der Blenden-Durchmesser, desto weniger Licht kommt rein (hier spricht man von einer ″kleinen oder geschlossenen Blende″).
Je kleiner der Blendenwert (z.B. f/1.4), desto größer der Blenden-Druchmesser, desto mehr Licht kommt rein (hier spricht man von einer ″großen oder offenen Blende″).

Wichtig ist, dass Du weißt, dass eine kleine Blendenzahl viel Licht reinlässt und eine große Blendenzahl wenig Licht reinlässt!

 

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Bei lichstärkeren Objektiven hat man den Effekt, den eigentlich fast alle haben wollen, man kann mit diesen Objektiven toll freistellen! Dies liegt daran, dass je größer die Blendenöffnung ist (kleine Zahl), um so geringer die Belichtungszeit und die Schärfentiefe − der Hintergrund wird also um so unschärfer, je weiter die Blende offen ist.

 

 

 

 

 

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Je weiter Du die Blende hingegen schließt (große Zahl), um so größer ist der Bereich, der Scharf abgebildet wird. Dies nutzt man z.B. bei Landschaftsaufnahmen, bei denen man sowohl Vordergrund, als auch den Hintergrund scharf abbilden möchte.

 

 

 

 

 


Die ISO
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Die ISO bestimmt die Lichtempfindlichkeit der Kamera. Je höher die ISO Zahl desto lichtempfindlicher der Sensor.
Eine Verdopplung der ISO-Zahl ergibt eine Verdopplung der Helligkeit des Bildes, genau wie bei der Verdopplung der Belichtungszeit.

Das heißt zwischen jedem der folgenden ISO Werte verdoppelt sich die Lichtempfindlichkeit:
100 → 200 → 400 → 800 → 1600 usw.

 

 

 

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Aber auch die ISO Einstellung hat eine Auswirkung auf das fertige Bild, höhere ISO-Einstellungen führen zu mehr Rauschen in Deinen Bildern.
Jedoch können moderne Spiegelreflex- oder Systemkameras allerdings mit ISO Zahlen bis 1600 in der Regel noch sehr gut umgehen.

 

 

 

 

 

So gilt die Regel, so hoch wie nötig, so niedrig wie möglich.


Die Belichtungszeit

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Je länger die Belichtungszeit ist, desto länger fällt Licht auf den Sensor.
Eine Verdopplung der Belichtungszeit lässt also doppelt soviel Licht auf den Sensor fallen. Wenn Du z.B. statt einer 1/2 Sekunde 1 Sekunde belichtest, wird das Bild ″doppelt″ so hell erscheinen.

Die Belichtungszeit ist an sich ein wichtiger Parameter bei der Fotografie und Bildgestaltung.
Sie entscheidet, ob Du aus der Hand unverwackelte Aufnahmen erzeugst oder z.B. wie stark sich, bei sich bewegenden Objekten, z.B. der Hintergrund verwischt darstellt.

 

Simple Einstellungen – Zusammengefasst
Tagsüber den ISO-Wert auf 100 lassen. Ist die Kamera beim fotografieren auf Programm-Modus A gestellt, muss ich mich nur um die Blende kümmern, und zwischendurch schauen, ob die Bilder nicht zu hell oder zu dunkel sind sonst dann ggf. mit der ± Korrektur nachregeln.

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